# KI mit eigenen Bildern trainieren: Was du vorbereiten musst

> KI mit eigenen Bildern trainieren: welche Referenzbilder pro Modelltyp, wie viele (1 reicht, 2–5 sind ideal), was du vermeidest und welche Rechte du brauchst.

Human version: https://samsa.ai/de/ratgeber/ki-mit-eigenen-bildern-trainieren/
Language: Deutsch
Machine index: https://samsa.ai/llms.txt

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Willst du eine KI mit eigenen Bildern trainieren, legst du zuerst fest, was das Modell lernen soll: einen Stil, ein Produkt, eine Person oder eine Szene. Dann wählst du Referenzbilder, die genau das zeigen, einheitlich und in guter Qualität. In Samsa reicht ein Bild für den Start, 2–5 Bilder bringen die besten Ergebnisse. Das Training ist in jedem Plan kostenlos und unbegrenzt. Die Rechte an jedem Bild musst du selbst haben.

Niklas Jung · Gründer & CEO, Samsa
Veröffentlicht 2026-09-30 · 13 Min. Lesezeit

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## Wie kannst du eine KI mit eigenen Bildern trainieren, Schritt für Schritt?

In sieben Schritten, in dieser Reihenfolge. Die Checkliste zum Ausdrucken findest du am Ende.

1. Modelltyp wählen: Stil, Produkt, Person oder Szene.
2. Bilder auswählen, die genau dieses eine Motiv zeigen.
3. Anzahl festlegen: eins reicht, 2–5 sind ideal, die stärksten zuerst.
4. Qualität prüfen: scharf, gut belichtet, mindestens 512 × 512 Pixel.
5. Rechte klären für jedes Bild, dazu die Einwilligung jeder abgebildeten Person.
6. Regeln aufschreiben, die kein Bild zeigen kann, als benutzerdefinierte Anweisungen.
7. Trainieren, testen, neu trainieren. Das Training kostet nichts, also probier aus.

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## Warum reicht das Brand-Guidelines-PDF nicht?

Weil ein eigenes KI-Modell aus dem lernt, was es sieht. Dein Corporate-Design-Manual beschreibt den Look in Worten und Zahlen: Farbwerte, Schriften, Abstände, eine Seite mit No-Gos. Ein trainiertes Bildmodell holt sich dein Markenbild dagegen aus Beispielbildern. In Samsa lädst du ein paar Referenzbilder hoch, und das Modell lernt die visuelle Identität, die sie gemeinsam haben.

Die Vorbereitung ist deshalb vor allem Auswahl: Du suchst die Bilder, die deine Marke schon so zeigen, wie du sie haben willst, und lässt den Rest weg. Ein enges Set lehrt einen klaren Look. Ein gemischter Ordner lehrt Durchschnitt.

Deine Brand Guidelines bleiben trotzdem wichtig. Manche Regeln sieht man keinem Bild an, etwa wie Personen zur Kamera stehen oder was nie neben deinem Logo auftauchen darf. Solche Regeln gehören in die benutzerdefinierten Anweisungen des Modells, mehr dazu in Schritt 6.

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## Schritt 1: Was soll das Modell lernen?

Ein Motiv pro Modell. Samsa trainiert vier Arten von eigenen Modellen, und jede lernt etwas anderes aus deinen Bildern. Entscheide dich, bevor du den ersten Ordner öffnest.

**Die vier Modelltypen in Samsa und was sie lernen**

| Modelltyp | Was es lernt | Typischer Einsatz |
| --- | --- | --- |
| Stil | Eine Bildsprache: Illustrationsstil, Foto-Look, Farbpalette und Licht | Kampagnen-Look, Illustrationssystem, Foto-Ästhetik |
| Produkt | Ein bestimmtes Produkt mit Form, Etikett und Details | Packshots, Lifestyle-Szenen, Social-Media-Posts |
| Person | Gesicht und Erscheinung einer bestimmten Person | Markenbotschafterin, Sprecher, wiederkehrende Figur |
| Szene | Einen Ort: einen Raum, ein Gebäude, eine Umgebung | Laden, Büro, Showroom oder ein typischer Schauplatz |

Du bist nicht sicher, ob du überhaupt ein eigenes Modell brauchst? Der Ratgeber zu [drei Wegen zu markenkonformen KI-Bildern](https://samsa.ai/de/ratgeber/markenkonforme-ki-bilder-drei-wege/) vergleicht es mit reinen Prompts und einzelnen Referenzbildern.

### Warum braucht jedes Modell ein einziges Motiv?

Ein Modell, das auf gemischtem Material trainiert wird, lernt den Durchschnitt davon. Zwei Illustrationsstile in einem Stil-Set ergeben keinen der beiden. Drei Produkte in einem Produkt-Set, und das Modell weiss nicht mehr, welches Detail zu welchem Produkt gehört. Dasselbe gilt für zwei Personen in einem Personen-Modell oder zwei Orte in einem Szenen-Modell.

Hat deine Marke zwei Looks, etwa einen Foto-Stil für Kampagnen und flache Illustrationen für Erklärgrafiken, trainierst du zwei Stil-Modelle.

### Wie kombinierst du Modelle, statt sie zu mischen?

Du hältst die Sets getrennt und kombinierst die fertigen Modelle im Prompt. In Samsa kannst du mehrere trainierte Modelle verschiedener Typen in einem Bild verwenden: über den Plus-Knopf oder indem du @ tippst.

Ein typisches Setup für eine Marke: ein Produkt-Modell deiner Flasche, ein Szenen-Modell deiner Filiale und ein Stil-Modell für den Kampagnen-Look, alles in einem Prompt. Jedes Modell bleibt sauber, die Kombination erledigt den Rest.

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## Schritt 2: Welche Referenzbilder passen zu welchem Modelltyp?

Das beste Trainingsset zeigt dein Motiv klar, mehrmals und mit genug Abwechslung, damit das Modell erkennt, was gleich bleibt. Was Abwechslung heisst, hängt vom Typ ab. Hier steht für alle vier, was du auswählst und was du weglässt.

### Stil-Modell: ein Look, viele Motive

Ein Stil-Modell soll den Look lernen, nicht den Inhalt. Die Bilder teilen also den Look und unterscheiden sich in allem anderen.

Wähle:

- Bilder, in denen der Stil klar sichtbar ist: Farbpalette, Licht, Strich oder Bildbearbeitung.
- Verschiedene Motive im selben Stil: Menschen, Gegenstände, Orte.
- Verschiedene Bildaufbauten und Szenen, damit das Modell den Stil nicht an ein Layout bindet.
- Hochwertige Dateien in hoher Auflösung.

Vermeide:

- Zwei oder mehr Stile in einem Set.
- Bilder, in denen der Stil kaum zu erkennen ist, zum Beispiel ein fast leeres Bild.
- Zu grosse Unterschiede in der Bildsprache selbst.

Danach der Reihen-Test: Leg alle Bilder nebeneinander. Tanzt eines aus der Reihe, nimm es raus.

*(image: Sechs Bilder in zwei Looks: drei warme Fotos im natürlichen Licht einer lesenden und arbeitenden Frau, drei flache Illustrationen in Blau, Orange und Violett.)*
Stil-Beispiele, mit Samsa generiert (von der Trainingsseite). Jede Reihe hält einen Look über verschiedene Motive, genau das soll ein Stil-Set leisten.

### Produkt-Modell: das ganze Produkt, von allen Seiten

Ein Produkt-Modell muss einen Gegenstand so genau lernen, dass es ihn in jede Szene setzen kann.

Wähle:

- Das Produkt vollständig sichtbar und gestochen scharf.
- Mehrere Blickwinkel: vorne, seitlich, oben und schräg von vorne.
- Einen ruhigen, neutralen Hintergrund, Weiss oder Grau funktioniert gut.
- Einheitliches Licht über das ganze Set.
- Das Produkt füllt einen grossen Teil des Bildes.

Vermeide:

- Unruhige Hintergründe und Requisiten, die vom Produkt ablenken.
- Angeschnittene Ansichten, auf denen ein Teil des Produkts fehlt.
- Stark bearbeitete oder gefilterte Fotos.
- Mehrere verschiedene Produkte in einem Set: ein Modell pro Produkt.

Saubere [Packshots](https://samsa.ai/de/ratgeber/packshot/) aus deinem Onlineshop erfüllen die meisten dieser Punkte schon. Wie du von dort zu fertigen Visuals kommst, zeigt die Seite zur [KI-Produktfotografie](https://samsa.ai/de/produktfotografie/).

### Personen-Modell: ein Gesicht, viele Situationen

Ein Personen-Modell lernt ein Gesicht und eine Erscheinung. Es muss dieses Gesicht klar sehen, von mehreren Seiten und in mehr als einer Situation.

Wähle:

- Fotos, auf denen das Gesicht in jedem Bild gut zu sehen ist.
- Verschiedene Blickwinkel: frontal, im Profil und im Dreiviertelprofil.
- Verschiedene Gesichtsausdrücke: lächelnd, neutral, ernst.
- Verschiedenes Licht und verschiedene Hintergründe, drinnen und draussen.
- Nur diese eine Person im Bild.

Vermeide:

- Sonnenbrillen, Masken oder anderes, das das Gesicht verdeckt.
- Starkes Make-up oder Kostüme.
- Gruppenfotos.
- Extreme Blickwinkel, Unschärfe und starke Filter.

> **Zuerst die Einwilligung** Bevor du ein Modell auf eine echte Person trainierst, holst du ihre Einwilligung ein. Die AGB von Samsa verbieten realistische Bilder oder Videos einer erkennbaren realen Person ohne deren Einwilligung. Was das für Mitarbeitende und externe Models heisst, steht in Schritt 5.

*(image: Dieselben zwei Personen in mehreren Situationen: eine Frau im orangen Pullover zu Hause und im Café, ein grauhaariger Mann am Fluss, am Pult, im Meeting.)*
Personen-Beispiele, mit Samsa generiert (von der Trainingsseite). Die Personen sind KI-generiert; das Gesicht bleibt von Szene zu Szene erkennbar.

### Szenen-Modell: der ganze Raum, möglichst leer

Ein Szenen-Modell lernt einen Ort, damit du später Personen und Produkte hineinsetzen kannst. Die Bilder zeigen den Raum selbst, nicht das, was darin passiert.

Wähle:

- Weitwinkelaufnahmen, die die ganze Umgebung zeigen.
- Mehrere Perspektiven desselben Ortes.
- Verschiedene Tageszeiten, wenn das für deine Marke eine Rolle spielt.
- Leere oder fast leere Szenen.

Vermeide:

- Menschenmengen, die den Raum verdecken.
- Viele vorübergehende Gegenstände wie Eventmobiliar oder Lieferkartons.
- Mehrere Orte in einem Set.
- Unscharfe Bilder oder Wetter, das die Sicht nimmt.

*(image: Dasselbe helle weisse Büro und dasselbe geschwungene Betongebäude, jeweils aus mehreren Blickwinkeln und zu verschiedenen Tageszeiten.)*
Szenen-Beispiele, mit Samsa generiert (von der Trainingsseite). Ein Ort pro Set, aus mehreren Winkeln und in unterschiedlichem Licht.

Weitere Markenbilder dieser Art findest du bei den [mit Samsa generierten Beispielen](https://samsa.ai/de/beispiele/).

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## Schritt 3: Wie viele Bilder brauchst du, um eine KI mit eigenen Bildern zu trainieren?

In Samsa reicht ein Bild, um ein Modell zu trainieren, und 2–5 Bilder bringen die besten Ergebnisse. Die Regel gilt für Stil-, Produkt-, Personen- und Szenen-Modelle gleichermassen. Mit einem guten Bild legst du los; ein paar mehr geben dem Modell die Abwechslung, die es braucht, um zu erkennen, was an deinem Motiv konstant ist.

Zwei Dinge zählen mehr als die Anzahl:

- Reihenfolge. Die Reihenfolge der Bilder beeinflusst das Ergebnis. Stell die stärksten, typischsten Bilder an den Anfang. Überzeugt das Resultat nicht, sortier das Set um und trainiere neu.
- Einheitlichkeit. Jedes Bild zeigt dasselbe Motiv oder denselben Stil. Tanzt ein Bild aus der Reihe, nimm es raus, statt es nur für die Anzahl zu behalten.

Zur Einordnung: Diese Zahlen gelten für Samsa. Andere Tools trainieren anders und verlangen vielleicht grössere Sets. Arbeitest du mit einem anderen Tool, gelten dort dessen Zahlen.

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## Schritt 4: Wie prüfst du die Bildqualität vor dem Upload?

Prüf jede Datei mit einer kurzen Liste, bevor sie ins Trainingsset kommt. Das Modell lernt alles, was in den Bildern steckt, auch Unschärfe, Rauschen und Kompressionsartefakte.

- Auflösung: mindestens 512 × 512 Pixel, empfohlen sind 1024 × 1024 Pixel oder mehr. Mehr Auflösung heisst mehr Details, die das Modell lernen kann.
- Schärfe: im Fokus, ohne Bewegungsunschärfe.
- Belichtung: weder zu dunkel noch überstrahlt.
- Format: JPG oder PNG.
- Kompression: keine stark komprimierten Dateien, etwa aus einem Chat weitergeleitete oder von Social Media heruntergeladene Bilder.
- Überlagerungen: keine Wasserzeichen, eingeblendeten Texte oder Rahmen.

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## Schritt 5: Welche Rechte brauchst du vor dem Training?

Du brauchst die Rechte an jedem Bild, mit dem du trainierst, und die Einwilligung jeder Person, die darauf zu sehen ist. Die meisten Anleitungen zum Thema überspringen diesen Schritt, dabei entscheidet er, ob du die Ergebnisse kommerziell nutzen darfst.

### Kommerzielle Nutzung hängt an deinen Trainingsbildern

Samsa gewährt in jedem Plan das kommerzielle Nutzungsrecht an den Bildern, die du erstellst, sofern du die Rechte an den Bildern in deinem Trainingsset hast. Ohne die nötigen Lizenzen der Urheber- oder Schutzrechtsinhaber kann Samsa dir keine kommerziellen Nutzungsrechte geben. Die Rechte klärst du also vor dem Upload, nicht nach der Kampagne.

### Bilder von Agenturen, Fotografen und Bilddatenbanken

Viele Markenbilder stammen von jemand anderem: von der Agentur, einer freien Fotografin, einer Bilddatenbank. Die Datei zu besitzen heisst nicht, sie als Trainingsmaterial verwenden zu dürfen. Prüf die Lizenz oder den Vertrag und frag beim Rechteinhaber nach, wenn es unklar ist.

Nach den [AGB von Samsa](https://samsa.ai/de/agb/) sicherst du zu, dass du die nötigen Rechte an deinen Uploads hast. Deine hochgeladenen Dateien werden ausschliesslich für dein eigenes Modelltraining verwendet, und Samsa nutzt deine Daten nie, um die Modelle anderer Nutzer zu trainieren oder zu optimieren.

### Personen: Einwilligung einholen

Beim Personen-Modell hat die Rechtefrage eine zweite Hälfte: die Person selbst. Die AGB von Samsa verbieten realistische Bild- oder Videoinhalte einer erkennbaren realen Person ohne deren Einwilligung. Ausserdem musst du für Bilder von Mitarbeitenden oder anderen Personen, die du hochlädst, alle nötigen Einwilligungen einholen.

Konkret: Trainierst du ein Modell auf deine CEO, einen Kollegen oder ein gebuchtes Model, holst du vorher eine schriftliche Einwilligung ein, die ausdrücklich KI-generierte Bilder abdeckt. Bei Models über eine Agentur prüfst du, ob die Buchung das erlaubt.

> Dieser Abschnitt erklärt die Regeln von Samsa. Er ist keine Rechtsberatung. Bei einem konkreten Vertrag oder einer Lizenz fragst du deine Rechtsabteilung.

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## Schritt 6: Wohin mit den Regeln, die kein Bild zeigen kann?

In die benutzerdefinierten Anweisungen des Modells. Das sind Regeln, die Samsa bei jeder Generierung mit diesem Modell anwendet. Hier landen die Teile deiner Brand Guidelines, die ein Bild nicht transportiert.

Gute Kandidaten:

- Regeln zum Bildaufbau, etwa «Personen immer von vorne zeigen».
- Dinge, die nie zusammen mit deinem Produkt auftauchen dürfen.

Modelle sind standardmässig privat. Du kannst ein Modell mit deiner Organisation teilen; dann bekommt dein Team das Modell und seine Anweisungen. Alle generieren mit demselben Motiv und denselben Regeln. Du kannst [dein erstes Marken-Modell trainieren](https://samsa.ai/de/trainieren/) und die Anweisungen am selben Ort festlegen.

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## Schritt 7: Wie testest und trainierst du das Modell neu?

Trainieren, Ergebnisse anschauen, Set verbessern, nochmals trainieren. Ein Training dauert etwa 15 Sekunden und ist [in jedem Plan kostenlos und unbegrenzt](https://samsa.ai/de/preise/). Jede Runde kostet dich also nur ein paar Minuten Aufmerksamkeit. Bilder mit dem Modell zu generieren kostet Credits, genau wie jede andere Generierung.

So testest du:

1. Generiere mit mehreren verschiedenen Prompts, nicht nur mit einem.
2. Prüf die Konsistenz: Behält das Produkt sein Etikett, sieht die Person aus wie sie selbst, hält der Stil über verschiedene Motive?
3. Stimmt etwas nicht, schau zuerst aufs Set: Bilder umsortieren, das unpassende entfernen oder ein schwaches Bild ersetzen.
4. Trainiere neu, wenn die Ergebnisse ungenau oder uneinheitlich sind oder wenn du bessere Bilder hast.

Hält das Modell, nutzt du dieselben trainierten Modelle auch für [markenkonforme Videos](https://samsa.ai/de/video/). Einzelheiten zu jeder Einstellung findest du in der Hilfe-Sammlung [KI-Modelle trainieren](https://help.samsa.ai/de/collections/3-ki-modelle-trainieren).

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## Welche Fehler solltest du vermeiden?

Fünf häufige Fehler, und alle fünf lassen sich vor dem Training beheben.

1. Zu wenig Abwechslung: Fünf Fotos in derselben Pose lehren die Pose, nicht die Person.
2. Gemischte Motive: zwei Produkte, zwei Stile oder zwei Orte in einem Set.
3. Schlechte Bildqualität: Unschärfe, geringe Auflösung, starke Kompression.
4. Falscher Modelltyp: ein Stil-Modell trainiert, obwohl ein Produkt gemeint war.
5. Ablenkende Hintergründe: eine unruhige Umgebung, die das Modell gleich mitlernt.

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## Was löst diese Checkliste nicht?

Drei Grenzen, damit du mit ihnen planen kannst:

- Sie ist keine Rechtsberatung. Sie sagt dir, welche Rechte und Einwilligungen die AGB von Samsa verlangen. Ob eine bestimmte Lizenz KI-Training abdeckt, klären Vertrag und Rechtsabteilung.
- Die Zahlen gelten für Samsa. Ein Bild für den Start und 2–5 für die besten Ergebnisse, so trainiert Samsa. Andere Tools brauchen womöglich andere Sets.
- Ein Modell ersetzt keine Textregeln. Es hält deine Visuals einheitlich. Headlines, Tonalität und rechtliche Hinweise folgen weiter deinem Corporate-Design-Manual.

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## Die Checkliste: was du pro Modelltyp vorbereitest

Druck sie aus oder kopier sie vor dem Training in dein Projektbriefing. Jede Zeile geht von einem Motiv pro Modell aus.

**Checkliste zur Vorbereitung von Stil-, Produkt-, Personen- und Szenen-Modellen in Samsa**

| Modell | Wählen | Vermeiden | Wie viele | Rechte prüfen |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Stil | Ein klarer Look über verschiedene Motive und Bildaufbauten | Gemischte Stile, kaum sichtbarer Stil, ein Bild, das aus der Reihe tanzt | 1 reicht · 2–5 ideal | Lizenz für jedes Bild |
| Produkt | Ganzes Produkt scharf, mehrere Blickwinkel, neutraler Hintergrund, einheitliches Licht | Unruhige Hintergründe, angeschnittene Ansichten, starke Filter, mehrere Produkte | 1 reicht · 2–5 ideal | Lizenz für jedes Bild |
| Person | Gesicht klar sichtbar, mehrere Winkel und Ausdrücke, wechselndes Licht und Hintergründe, nur eine Person | Sonnenbrille oder Maske, Kostüme, Gruppenfotos, Unschärfe | 1 reicht · 2–5 ideal | Lizenz + Einwilligung der Person |
| Szene | Weitwinkel, mehrere Perspektiven, leerer Raum, bei Bedarf verschiedene Tageszeiten | Menschenmengen, vorübergehende Gegenstände, mehrere Orte, schlechtes Wetter | 1 reicht · 2–5 ideal | Lizenz für jedes Bild |

Für alle vier gilt: mindestens 512 × 512 Pixel (empfohlen 1024 × 1024 Pixel), scharf, gut belichtet, JPG oder PNG, die stärksten Bilder zuerst.

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## Häufige Fragen: KI mit eigenen Bildern trainieren

### Wie viele Bilder brauche ich, um eine KI auf meine Marke zu trainieren?

In Samsa reicht ein Bild, um ein Modell zu trainieren, und 2–5 Bilder bringen die besten Ergebnisse. Das gilt für Stil-, Produkt-, Personen- und Szenen-Modelle. Stell die stärksten Bilder an den Anfang, denn die Reihenfolge beeinflusst das Ergebnis, und entferne jedes Bild, das nicht zum Rest passt. Einheitlichkeit zählt mehr als Menge.

### Kostet das Training eines eigenen Modells extra?

Nein. Das Training ist in jedem Samsa-Plan kostenlos und unbegrenzt, du kannst also so oft neu trainieren, wie du willst. Bilder mit einem trainierten Modell zu generieren kostet Credits, genau wie jede andere Generierung. Die Credits pro Bild und Video findest du auf der [Preisseite](https://samsa.ai/de/preise/).

### Wie lange dauert das Training?

Etwa 15 Sekunden pro Modell. Weil das Training in jedem Plan kostenlos und unbegrenzt ist, sieht der übliche Ablauf so aus: trainieren, ein paar Prompts testen, das Bildset anpassen und nochmals trainieren. Die Vorbereitung aus diesem Ratgeber dauert länger als das Training selbst, und sie entscheidet über die Qualität des Modells.

### Darf ich Fotos von unserer Agentur oder aus einer Bilddatenbank verwenden?

Nur, wenn deine Lizenz das erlaubt. Du brauchst die Rechte an jedem Bild, mit dem du trainierst, und sicherst Samsa laut AGB zu, dass du sie hast. Die kommerzielle Nutzung der Ergebnisse gewährt Samsa in jedem Plan, sofern du die Rechte an deinen Trainingsbildern hast. Prüf den Agenturvertrag oder die Lizenz vor dem Upload und frag im Zweifel beim Rechteinhaber nach.

### Kann ich ein Modell auf eine reale Person trainieren, zum Beispiel auf unsere CEO?

Ja, mit der Einwilligung dieser Person. Die AGB von Samsa verbieten realistische Bilder oder Videos einer erkennbaren realen Person ohne deren Einwilligung und verlangen, dass du für Bilder von Mitarbeitenden und anderen Personen alle nötigen Einwilligungen einholst. Hol die Einwilligung vor dem Training schriftlich ein, und zwar ausdrücklich auch für KI-generierte Bilder.

### Kann ich ein Produkt-Modell mit einem Szenen- oder Stil-Modell kombinieren?

Ja. Du kannst mehrere trainierte Modelle verschiedener Typen in einem Prompt verwenden, zum Beispiel ein Produkt-Modell deiner Flasche, ein Szenen-Modell deiner Filiale und ein Stil-Modell für den Kampagnen-Look. Du fügst sie über den Plus-Knopf hinzu oder tippst @. Darum sollte jedes Modell bei einem einzigen Motiv bleiben.

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## Quellen

1. [Custom AI Models Overview](https://help.samsa.ai/en/articles/61-custom-ai-models-overview) — Samsa Help Center, abgerufen am 2026-09-30
2. [Training Style Models](https://help.samsa.ai/en/articles/57-training-style-models) — Samsa Help Center, abgerufen am 2026-09-30
3. [Training Object Models](https://help.samsa.ai/en/articles/55-training-object-models) — Samsa Help Center, abgerufen am 2026-09-30
4. [Training Person Models](https://help.samsa.ai/en/articles/56-training-person-models) — Samsa Help Center, abgerufen am 2026-09-30
5. [Training Scene Models](https://help.samsa.ai/en/articles/59-training-scene-models) — Samsa Help Center, abgerufen am 2026-09-30
6. [Training Tips & Best Practices](https://help.samsa.ai/en/articles/58-training-tips-and-best-practices) — Samsa Help Center, abgerufen am 2026-09-30
7. [Managing Your Models](https://help.samsa.ai/en/articles/60-managing-your-models) — Samsa Help Center, abgerufen am 2026-09-30
8. [Can I combine multiple trained AI models in one image?](https://help.samsa.ai/en/articles/80-can-i-combine-multiple-trained-ai-models-in-one-image) — Samsa Help Center, abgerufen am 2026-09-30

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**Trainiere dein erstes Marken-Modell** Wähl deine Bilder mit der Checkliste aus und trainiere in etwa 15 Sekunden. Das Training ist in jedem Plan kostenlos und unbegrenzt. [So funktioniert das Training](https://samsa.ai/de/trainieren/)
